Wir bitten um Ihre Hilfe

Wir sind erschüttert über das entsetzliche Unglück in Nepal und wollen betroffenen Kindern und ihren Familien helfen. Der Sherpa Fonds bittet herzlich um Spenden. Wir werden diese zu 100% nach Nepal transferieren und über unsere Schulleiter direkt an die Betroffenen weiterleiten.

Die Kontoverbindung des Sherpa Fonds bei der Stadtsparkasse München lautet:
IBAN: DE18 7015 0000 0010 1753 39,  BIC: SSKMDEMMXXX,  Stichwort: Erdbebenhilfe.

Bitte helfen Sie uns!   Vielen Dank.

Bitte geben Sie auf einer Überweisung auch Ihre Postanschrift an, damit wir Ihnen eine Spendenbestätigung ausstellen können.

05.02.2016 Doreen Kindermann, Bericht vom Besuch des Langtang-Tals mit Chuni und Dindu Jangba

Es war schön und bedrückend zugleich. Schön, weil es in den Bergen einfach immer schön ist.

Bedrückend war, dass so viel zerstört ist, ich zu jedem kaputten Haus eine traurige Geschichte gehört habe und alles menschenleer schien. Wir haben eigentlich fast nur Maultiere, Ponys und ein paar alte Leute getroffen. 

langtang tal militaer gebaeude 320x215    
    Übernachtet haben wir in der Army Post, die gleich
    hinter der Lodge von Chuni und Dindu liegt, die
    wurde vom Militär nach dem Erdbeben verlassen und
    eigentlich darf da auch keiner mehr wohnen, denn
    sie liegt auch direkt an einer Steilwand. Ganz Goda
    Tabela darf auf der bisherigen Flussseite nicht mehr
    bewohnt werden und auch der Trail wurde schon auf
    die andere Flussseite verlegt.                

 

 
Wir vor dem Hauptgebäude des Militärs, das nur teilweise zerstört war.

langtang tal goda tabela 320x214  
Goda Tabela. Das war das Hauptgebäude mit den Zimmern der Jangba-Lodge, das bis auf eine Außenmauer komplett von dem Erdrutsch weggefegt wurde. 

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Küche und Speiseraum, zerstört. 

Langtang Jangba Kche 
Hier war der Wohnraum der Familie, auch komplett weg. Einige wenige Küchensachen konnten Chuni und Dindu noch retten, das meiste ist aber verschüttet und zerstört worden, bzw. dann durch den Monsun-Regen zunichte gemacht worden.

 Langtang Jangba lodge 
Das ist noch übrig geblieben von der Lodge, eigentlich nur der Speisesaal.

Am nächsten Tag sind wir dann weiter Richtung Langtang und Kyangin Gompa gelaufen. Ich hatte schon einige Bilder von Langtang gesehen, aber dann wirklich eine gute halbe Stunde über das Geröllfeld zu laufen und zu wissen, dass hier mal ein ganzes Dorf stand und unter diesem ganzen Geröll die Toten liegen, die nie gefunden wurden, war sehr beklemmend und traurig. 

Chuni hat bei dem Erdbeben ihren Bruder mit Ehefrau, ihre Schwester und ihren Onkel verloren, Dindu seine Mutter und seine Tante. Dhiki ist ja bei der Grossmutter aufgewachsen, für sie ist es glaube ich am schwersten. Und auch Dindu wirkt sehr bedrückt, vor allem weil die Zukunft auch so unsicher ist. Er hat immer wieder betont, wie sehr er das Langtang-Tal und insbesondere Goda Tabela liebt und wie sehr er hofft, dass sie wenigstens von der Regierung die Zustimmung bekommen, auf der anderen Seite wieder ein kleines Teahouse aufbauen zu dürfen. Aber das ist eben alles sehr unsicher. Chuni hat immer wieder von der grossen Lawine gesprochen und wie viele Menschen gestorben sind.  

Langtang Village 01   Langtang Village 02
Das war Langtang-Village.

Langtang Chunis Elternhaushaus  Langtang Chunis Bruder Haus
Das sind die Reste von dem Haus, in dem Chuni aufgewachsen ist. Der Bruder Lhakpa von ihr wohnt im Moment noch dort, er passt auf die Yaks und die zwei Kühe auf. Er ist sehr schwerhörig und kann auch kaum sprechen. Chuni hat noch eine ältere Schwester, die sie aufgezogen hat, denn als Chuni 6 Jahre war, ist ihre Mutter im Fluss ertrunken.

Chunis Bruder Lhakpa
Ich hatte Lhakpa ein paar Sachen mitgebracht und er hat sich sehr gefreut und sie gleich alle bunt gemischt angezogen. Vor allem ist er im Moment sehr allein da draussen und hat enorme Angst vor einer Lawine. Das Haus muss auch umgesiedelt werden und darf nicht mehr an der alten Stelle aufgebaut werden.  

Langtang village Haus 
Das ist das einzige Haus, das in Langtang Village stehen geblieben ist, weil es direkt an der Felswand klebt.

Langtang Alte 
Zur Zeit wohnen wirklich nur die alten Menschen in Langtang, weil sie das Leben in Kathmandu nicht ertragen können. Aber sie haben kaum das nötigste an Lebensmitteln. Die alte Frau haben wir getroffen, sie hat gerade mit ihrem Mann ein Zelt in Kyangin Gompa, hat in Langtang nach den Kühen geschaut, ist dann mit uns nach Goda Tabela gekommen, hat dort Abendessen bekommen, hat übernachtet und ist am nächsten Morgen - mit einem Sack mit Zucker, Mehl, Tee usw. wieder zurück. Das fand ich eigentlich mit am faszinierendsten. Alle helfen sich gegenseitig, so gut es geht. 

Trotzdem wird das mit dem Wiederaufbau, der gerechten Verteilung der Spenden (also der Baumaterialien) und der Landvergabe noch eine riesige Herausforderung für alle Bewohner des Tales.

Dindu gibt sich sehr zuversichtlich, manchmal glaube ich allerdings, daß es auch ein bisschen Zweckoptimismus ist. Die nächsten zwei, drei Jahre wird im Langtang-Tal sicher nicht so viel laufen.

04.12.2015 Reisebericht vom November

Unsere Reise im November 2015 nach Nepal war sicher diejenige, die uns am meisten ans Herz ging.

Wir waren eine Woche in Kathmandu und hatten zahlreiche intensive, interessante und bewegende  Begegnungen mit Freunden, Bekannten, Lehrern und Schülern.
Da Ferien waren, konnten wir zwar alle Alumni aber nur wenige Schüler treffen. Wir werden die Paten gesondert darüber informieren.
Überall wurde uns als Vertretern des Sherpa Fonds  große Dankbarkeit entgegengebracht. Überall mussten wir aber auch bedrückende Schilderungen der alltäglichen Schwierigkeiten der Bevölkerung hören.
Nepal hat weiterhin mit den Folgen des Erdbebens zu kämpfen; zahlreiche Häuser sind noch beschädigt, Kathmandus Altstadt mit ihren schönen Tempeln ist so entsetzlich zerstört, dass man weinen muss bei diesem Anblick.
Auch in Bhaktapur sind Tempel und Häuser einfach verschwunden...
Die von der Regierung versprochenen 1.500 NPR (etwa 150 €) für Erdbebengeschädigte sind bisher zumindest an keinen unserer Gesprächspartner oder deren Bekannte gezahlt worden.

Bei allen Begegnungen wurde deutlich, wie traumatisiert die Menschen sind, auch wenn sie versuchen, dies mit einem Lächeln zu verbergen.

Zu all dem kommt eine verworrene politische Lage, die für die Menschen die nächste Katastrophe bedeutet.

Experten sprechen bereits von der Gefahr eines neuen Bürgerkriegs. Infolge einer seit knapp drei Monaten  existierenden Grenzblockade in Südnepal - die dort ansässigen indischstämmigen Madhesi fühlen sich von der neuen Verfassung ungenügend repräsentiert und Indien scheint die Gelegenheit zu nutzen, um eigene Interessen durchzusetzen -  können weder Lebensmittel noch Öl und Benzin nach Nepal transportiert werden. Das hat zu einer krassen Verschlechterung der Versorgungslage geführt. Als Folge sind seit Ende September 1,7 Millionen Nepalesen zusätzlich unter die Armutsgrenze gefallen. Die Lebensmittelpreise sind stark gestiegen, der öffentliche Transport ist zusammengebrochen, Fabriken sind geschlossen, Baustoffe  fehlen;  es gibt kein Gas zum Kochen und kein Benzin. Kilometerlange Warteschlangen sind überall zu sehen. Schulbusse können nicht fahren, unsere Schulleiter wissen nicht, wie sie demnächst die Schulspeisung gewährleisten können. Zu Schulbeginn fehlte etwa die Hälfte der Schüler, weil es keine Transportmöglichkeit aus den Dörfern gab.
Die meisten unserer Familien sind bitterarm und demzufolge besonders hart betroffen. Die Versorgung einer vierköpfigen Familie mit Grundnahrungsmitteln (Reis, Linsen, Kichererbsen, Mehl, Zucker, Tee, Öl zum Kochen) kostet etwa 65 € pro Monat. Wir haben mit unseren Schulleitern darüber gesprochen, wie zumindest den bedürftigsten Familien geholfen werden kann. Schnelle, konkrete Hilfe ist nötig. Experten wie die GIZ sind der Auffassung, dass dies derzeit nur über nichtstaatliche Hilfsorganisationen erreicht werden kann. Deshalb beabsichtigen wir, einen Teil der Spendengelder für die Beschaffung von Lebensmitteln für arme Familien zur Verfügung zu stellen.

Unsere Reise hat uns gezeigt, wie wichtig unser Besuch war und wie sehr die Menschen unsere Hilfe schätzen. Der Vater eines unserer Alumni sagte bei einem Treffen über seinen Sohn: "Wir haben ihm das Leben gegeben, der Sherpa Fonds gibt ihm eine Zukunft".

Im Namen unserer Kinder und deren Familien sowie der Schulen danken wir Ihnen allen sehr herzlich für Ihre Unterstützung und hoffen, dass Sie Nepal auch weiterhin helfen. 

21.06.15 Acht Wochen nach dem Beben

Fast acht Wochen sind seit dem ersten Erdbeben vergangen und noch immer kann keine Rede von Normalität in Nepal sein. Viele Menschen leben nach wie vor in Zelten; einige abgelegene Regionen sind bisher ohne nennenswerte Hilfe geblieben. Inzwischen hat es 327 Nachbeben, zahlreiche Überschwemmungen und Erdrutsche  gegeben. Nepalesische Medien  berichten über  eine zunehmende Zahl von Hepatitis-Erkrankungen.
Wir sind froh und dankbar, dass wir mit Ihrer Hilfe  dazu beitragen können, zumindest  den uns bekannten Familien zu helfen. Dafür haben wir schon viele Dankschreiben erhalten.
Stellvertretend steht die e-mail eines unserer Väter, die wir hier in Auszügen veröffentlichen:
"May god never give you a chance to see a big earthquake disaster like at our  village. We have no home and faced hundred of dead bodies of our cousin family, friends and relatives. Still we feel scared and dream mostly about the situation. My lodge is completely covered with a big landslide and I am totally not able to take out my things and belongings...
Thank you very much for your generous support. It really supports me a great and encourage me to do something in future. ..".
Auch wenn es scheint, als hätten die Götter Nepal verlassen - die Menschen geben nicht auf und blicken voller Hoffnung auf ihr schönes Land und seinen Wiederaufbau. Unser Vereinsmitglied Heike Vehma war in Bungamati südlich von Kathmandu und berichtet in einem eindrucksvollen Video von den Zerstörungen und der Hilfe vor Ort.  
Der Sherpa Fonds will Nepal weiterhin beim Wiederaufbau unterstützen und hofft auf Ihre Mithilfe.

25.05.15 Die Schulen berichten - Dank an alle Unterstützer

Von den Leitern unserer drei Schulen haben wir einen aktuellen Überblick über die Situation der von uns betreuten Kinder und ihrer Familien bekommen.

In Absprache mit den Schulleitern wollen wir die betroffenen Familien mit Beträgen zwischen 300 und 3.000 Euro unterstützen.

Mindestens drei unserer Familien haben nicht nur allen Besitz sondern auch jegliche Einkommensmöglichkeit verloren. Von zehn Familien gibt es bisher noch keinerlei Nachricht.
 
Uns erreichen Meldungen über Gewitter- und Hagelstürme, Überschwemmungen und Nachbeben.
Wir hören, dass die Belegschaft der Sambotta Schule nach wie vor im Zelt übernachtet und die Schäden am Schulgebäude größer sind als ursprünglich angenommen. Die von der Regierung versprochenen Hilfsgelder sind bisher nicht ausgezahlt worden.

Wenn man bedenkt, dass eine einfache Wellblechhütte ohne Ausstattung in Nepal 600 bis 800 Euro kostet und Baumaterial teilweise teurer als in Deutschland geworden ist, wird klar, dass  wir nur in begrenztem Maße helfen können.

Wir danken allen sehr herzlich, die uns bisher unterstützt haben.

In einigen Tagen soll der Schulbetrieb wieder aufgenommen werden. Wir wollen dazu beitragen, den oft traumatisierten Kindern ein wenig das Gefühl von Normalität zu geben. Bitte helfen Sie uns weiter, damit wir den Kindern zumindest einen trockenen und sicheren Platz zum Lernen und Schlafen schaffen können.  

21.05.15 Erste Nachrichten aus der Schule

Inzwischen sind Kontakte nach Nepal über E-Mail oder Telefon wieder möglich.

Wir konnten mit der Leiterin der Skylark Schule sprechen und haben erfahren, dass derzeit 25 von insgesamt 700 Schülern in der Schule sind, wo sie täglich zwei Stunden am Morgen Unterricht haben. Der Schaden am Schulgebäude beträgt etwa 2.000 €. Aus Angst vor Nachbeben -  bisher waren es über 220 - schlafen alle im Freien.

Die Sambotta Schule hat in einer eigenen Aktion 200.000 NPR (ca 2.000 €) gesammelt und 200 schlecht versorgte Familien außerhalb Kathmandus mit Reis, Öl, Zucker usw. versorgt.

Besonders erfreut sind wir darüber, dass Kesang Shrestha, der Leiter der Sambotta Schule, die lokale Koordinierung der Hilfe für die vom Sherpa Fonds betreuten Kinder und ihre Familien übernommen hat. Am 18.Mai haben die Leiter unserer drei wichtigsten Schulen auf einem "first meeting of the earthquake support of Sherpa Foundation team" vereinbart, sich einen Überblick über die Situation aller Schüler zu verschaffen und auf einem zweiten Treffen (wahrscheinlich am 21.Mai) konkrete Maßnahmen zu besprechen.

Es wird sicher noch länger dauern, bis allen Familien entsprechend ihren Verlusten angemessen geholfen werden kann. Ein Schwerpunkt wird die Hilfe beim Wiederaufbau möglichst vor Beginn der Regenzeit  sein.

Wir haben etliche Mails aus Nepal bekommen, in denen für die Hilfe gedankt wird. Diesen Dank geben wir sehr gern an alle Spender weiter.

14.05.15 Dank an alle Spender

"We all are shaken up and staying in the tent. Pray for us" - das war die vorerst letzte Nachricht aus Kathmandu am 13. Mai.
Wir sind sehr froh und dankbar für die Spenden, die wir bisher erhalten haben. Einen besonderen Dank schicken wir an die Evangelische Kirche Herten-Disteln !
Momentan haben wir wieder Schwierigkeiten, unsere Freunde und Bekannten in Nepal zu erreichen. Wir bemühen uns darum, Sie/Euch aktuell zu informieren.
Die Auswirkungen des erneuten Erdbebens sind bisher nur zu erahnen. Die nahende Regenzeit wird die Lage in den betroffenen Gebieten dramatisch erschweren. Medien berichten, die Spendenbereitschaft für die Erdbebenopfer sei vergleichsweise gering.
Unsere Kinder und ihre Familien brauchen aber nachhaltige Unterstützung, um den Verlust von Familienangehörigen, um Obdachlosigkeit und Chaos zu bewältigen. Wir wollen ihnen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln und Möglichkeiten dabei helfen.  
Danke für Ihre Unterstützung.

08.05.15 Große und kleine Tragödien

Die Berichte über kleine und große Tragödien in den vom Sherpa Fonds unterstützten Familien nehmen kein Ende.
Wir müssen davon ausgehen, dass der Vater unserer Tamang-Familie in Langtang Opfer der schrecklichen Zerstörung dort geworden ist.
Der Vater unserer beiden Schwestern Dikki und Thiley aus Langtang hat zum Glück überlebt, allerdings hat die Familie alles verloren. Sie können den Vater in einem Video im Internet  (bei 1´10") in einem kurzen Interview sehen.
Die Elternhäuser fast aller Kinder, von denen wir bisher Nachricht erhalten konnten, sind zerstört.
Die Bewohner der abgelegenen Bergregionen, aus denen viele unserer Schüler kommen, sind nach wie vor in großer Not. Die Sambotta Schule startet deshalb erneut in Sankhu eine Hilfsaktion, an der sich auch unsere Alumni beteiligen werden.
Wir haben zwei Schulen Geld für konkrete Soforthilfe bereitgestellt.
Der Großteil Ihrer Spenden wird von uns weitergeleitet werden, sobald wir einen Gesamtüberblick über die Verluste in unseren Familien haben. Dies wird voraussichtlich erst nach Schulbeginn (17.Mai) der Fall sein.
"Nepal braucht Deutschland" titelt eine Zeitung heute. Das können wir bestätigen.
Bitte helfen Sie uns weiter!

04.05.15 Viele Vermisste

Leider erreichen uns immer mehr schlechte Nachrichten aus Nepal.
Sehr besorgt sind wir um den Vater von Bikash und Dolma Tamang, die die Sambotta Schule besuchen. Er wird in Langtang, einer der am stärksten vom Erdbeben betroffenen Regionen, vermisst.
Auch von Angehörigen anderer Kinder aus Langtang gibt es immer noch keine konkreten Nachrichten.
Der Kontakt zu einigen unserer Alumni ist unterbrochen. Wir hoffen, dass dies nur auf Engpässe in der Stromversorgung  zurück zu führen ist.
Das Gebäude der Sambotta Schule ist stärker beschädigt als ursprünglich angenommen. Die Schulleitung  befürchtet, dass sie den Unterricht nicht am vorgesehenen Termin (19.Mai) wieder aufnehmen kann. Derzeit schlafen alle noch vor Ort befindlichen Personen in einem Zelt auf dem Schulhof.
Am Sonntag haben Lehrer, Schüler und Alumni der Sambotta Schule Lebensmittel, Wasser, Decken usw. in einem Bergdorf  verteilt, das bis dahin keinerlei Hilfe bekommen hatte. Es gab einen riesigen Andrang auf alle Spenden.
Wir sind in Gedanken bei unseren Freunden in Nepal.

03.05.15

Aus den Nachrichten, wie wir in den letzten beiden Tagen erhielten, wird immer mehr ersichtlich, wie wichtig Hilfe für die Erdbebenopfer besonders  außerhalb  Kathmandus ist. 
In Langtang zum Beispiel, wo zwei unserer geförderten Mädchen herkommen,  sind sämtliche Häuser zerstört und zahlreiche Menschen umgekommen.
In Chisopani, etwa 30 km von Kathmandu entfernt, sind 50 Familien ohne jegliche Hilfe. Schüler und Lehrer der Sambotta Schule wollen am Montag versuchen,  dorthin  Lebensmittel, Decken, Wasser und Zelte zu bringen.
Auch die Lehrer und Schüler der Kathmandu Valley School werden einem Dorf helfen, in dem 350 Häuser zerstört sind und die Bevölkerung zwar Zelte, aber keine Lebensmittel bekommen hat.
Nach wie vor haben wir keine  sicheren Informationen  darüber, wie es den meisten Familien unserer Kinder aus entlegenen Gegenden geht. Möglicherweise wird das noch längere Zeit so bleiben, denn die Schulen sind bis Mitte Mai geschlossen.
Ihre und unsere Hilfe wird noch lange gebraucht werden. Unsere Kinder kommen aus armen Familien, die  besonders auf Unterstützung angewiesen sind.

Danke, dass Sie uns helfen.

01.05.15

Noch immer erreichen uns viele Spenden, für die wir uns bei Ihnen sehr herzlich bedanken. Wir werden das Geld auch nötig brauchen, um vor Ort konkret Hilfe leisten zu können.
Allmählich bekommen wir ein besseres Bild von der Lage an unseren Schulen.
Alle Schulgebäude sind zum Glück nur leicht beschädigt.
Unsere Kinder an der Skylark English School sind alle in Sicherheit, einige haben Verwandte verloren. Die meisten Familien haben kein Haus mehr; von der Familie eines Mädchens gibt es bisher keinerlei Nachricht. 
Alle von uns geförderten Kinder an der Sambotta High School wurden von Verwandten abgeholt. Ein Waisenjunge verblieb im Internat der Schule. Über die Lage der Familien in den entlegenen Gebieten ist der Schulleitung bisher nichts Genaues bekannt.  Wir müssen davon ausgehen, dass wir von dort noch schlechte Nachrichten bekommen werden.
Die Leiter der Sambotta High School haben heute alle Schüler, ehemaligen Schüler und Lehrer zu einem Treffen aufgerufen, wo Decken, Lebensmittel, usw. gesammelt  und nach Sankhu  im Kathmandu-Tal gebracht werden sollen. 
Unsere beiden Mädchen an der Kathmandu Valley School sind in Sicherheit. Das Haus der Familie in Langtang ist zerstört, die Eltern haben überlebt, aber ein Teil ihrer Verwandten  ist vermutlich nicht mehr am Leben.
Unser Alumni-Koordinator hat sich gemeldet und uns mitgeteilt, die Alumni-Gruppe wolle ebenfalls Hilfe leisten.

29.04.15

Für die großzügigen Spenden, die wir bisher für die Erdbebenopfer erhalten haben, bedanken wir uns sehr herzlich!
In Absprache mit den Leitern unserer Schulen werden wir veranlassen, dass betroffene bedürftige Familien direkte Hilfe bekommen.
Momentan können wir Ihnen mitteilen, dass die Gebäude unserer Schulen weitgehend unbeschädigt geblieben sind. Der Unterricht wurde für zwei Wochen ausgesetzt . Einige Tagesschüler konnten nach Hause geschickt werden, viele sind allerdings gar nicht in den Schulen erschienen.  
Die Internatskinder übernachten in Zelten auf den Schulhöfen. Besonders ihre Situation gibt uns Anlass zur Sorge, da sie meist aus entlegenen Regionen stammen und diese zum Teil sehr stark vom Erdbeben zerstört wurden. Genaue Informationen über die Lage außerhalb des Kathmandu-Tals liegen aber noch nicht vor.
Auch von einigen unserer Alumni (Nima Sherpa, Jangbu Sherpa, Nirmala Thapa, Safalta Basnet, Sujan Shrestha, Tashi Tamang, Tsering Sherpa) haben wir noch keine Rückmeldung erhalten.

27.04.15

Wir danken sehr für Ihre/Eure große Spendenbereitschaft. 
Trotz intensiver Kommunikationsversuche konnten wir bisher nur spärliche Informationen erhalten; Festnetz, Mobilfunk funktionieren nicht, das Internet manchmal.
Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand sind die Gebäude von zwei unserer Schulen weitestgehend unbeschädigt (Sambotta High School,  Kathmandu Valley School). Informationen über die Lage an der Skylark English School konnten wir bisher nicht bekommen. Sorgen macht uns die Situation der Kinder. Da unsere Schüler vor allem aus armen Familien kommen, steht zu befürchten, dass  viele ihr Elternhaus oder gar ihre Familien verloren haben.   
Wir werden weiterhin versuchen, mit unseren Freunden und Partnern in Kathmandu in Kontakt zu kommen. Sobald wir neue Informationen haben, werden wir darüber berichten.

26.04.15

Wir haben am Samstag, 25.4. versucht mit den Schulleitern und Bekannten zu sprechen.
Leider haben wir nur Kesang von der Sambotta Schule erreichen können. Er teilte uns mit, dass die Schule unbeschädigt sei; allerdings ist unklar, in welchem Umfang Schüler und Familien betroffen sind. Weitere Telefonate waren bisher nicht möglich, weil das Netz offensichtlich zusammengebrochen ist. Wir werden am Montag erneut versuchen unsere Partner zu erreichen
Über unsere persönlichen Treffen vor Ort mit Schülern und Eltern werden wir zeitnah berichten.
Wir danken Ihnen für Ihre Anteilnahme und Hilfsbereitschaft.